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Microkinesitherapie: Blockaden lösen auf sanfte Art (Micro = klein, Kinesi(e) = Bewegung, Therapie = Behandlung)

Muskuläre Projektionszonen in der Microkinesitherapie

Die Microkinesitherapie wurde von den französischen Physiotherapeuten und Osteopathen Daniel Grosjean und Patrice Benini entwickelt. Die Suche nach der Ursache, warum manche Muskeln trotz aller Bemühungen nicht locker wurden, führte sie zurück zur Entstehung der Muskulatur, zum Beginn der 3. Schwangerschaftswoche. In diesem Zeitraum entsteht das Mesoderm, ein Gewebe, aus dem sich der gesamte Bewegungsapparat entwickelt. Entlang der Körperachse entstehen in einer Reihe von Segmenten Schädel- und Beckenknochen, Wirbel, Rippen, Muskeln und Hautbereiche. Grosjean und Benini machten eine spannende Entdeckung: Knochen, Muskeln und Hautbereiche eines Segments stehen zeitlebens miteinander in Kontakt, auch dann noch, wenn sich Muskel- und Hautzellen im Laufe des Größenwachstums an unterschiedlichen Stellen des Körpers niederlassen. Die Herausforderung bestand also darin, die Verbindung zwischen Knochen sowie Muskel- und Hautzellen aufzuspüren, um Blockaden effektiv zu lösen. Sie fanden die Projektionszonen der Muskeln auf der Haut heraus und entwickelten die Behandlungsmethode, eine leichte manuelle Impulsgebung. Die Microkinesitherapie war geboren.

Ein Beispiel: Wurde der durch einen Unfall stark in Mitleidenschaft gezogen, kann der Microkinesitherapeut durch Abtasten der Projektionszonen die zum Teil weit auseinander liegenden blockierten Muskeln oder Muskelgruppen ausfindig machen, selbst noch nach Jahren. Die entsprechenden Projektionszonen wirken dann wie mit dem Untergewebe verwachsen. Ein leichter manueller Impuls regt die Muskeln dazu an, sich zu dehnen und in ihre ursprüngliche Lage zurückzukehren. Das Resultat: die Muskeln lockern sich, die mit ihnen in Verbindung stehenden Gelenke sind wieder beweglicher und die Blockaden auf den Projektionszonen sind verschwunden.